Prozesslandkarte
Der heutige Ablauf mit Beteiligten, Systemen, Übergaben, Wartezeiten und den Ausnahmen, die im Alltag wirklich vorkommen.
Leistung · Prozessanalyse
Bevor ein Agent gebaut wird, muss klar sein, welcher Ablauf ihn verdient. Wir nehmen wiederkehrende, datenintensive Prozesse auf, bewerten sie nach Nutzen, Risiko und Umsetzbarkeit und machen daraus einen Use Case, den Fachbereich, IT und Geschäftsführung gemeinsam tragen.
Vom Ablauf zur Entscheidung
Eine Prozessanalyse für KI-Agenten beschreibt einen Geschäftsablauf so genau, dass sich entscheiden lässt, welche Schritte ein Agent übernehmen darf, welche Daten und Systeme er dafür braucht und an welcher Kennzahl sich sein Nutzen messen lässt. Das Ergebnis ist eine priorisierte Entscheidungsgrundlage, keine Tool-Empfehlung.
Leistungsumfang
Der heutige Ablauf mit Beteiligten, Systemen, Übergaben, Wartezeiten und den Ausnahmen, die im Alltag wirklich vorkommen.
Kandidaten nach Wiederholungsrate, Datenlage, Fehlerfolgen und Integrationsaufwand eingeordnet – mit einer klaren Empfehlung für den Start.
Aufwand für Umsetzung und Betrieb, erwartete Wirkung und die Kennzahl, an der der Pilot gemessen wird. Annahmen sind offen ausgewiesen.
Welche Schritte der Agent übernimmt, wo ein Mensch freigibt und welche Schnittstellen dafür nötig sind.
Bewertungsraster
Wir bewerten jeden Kandidaten an denselben Kriterien. So werden Use Cases vergleichbar, und die Entscheidung hängt nicht an der lautesten Idee.
| Kriterium | Gutes Signal | Warnsignal |
|---|---|---|
| Wiederholung | Der Ablauf kommt täglich oder wöchentlich vor | Seltene Einzelfälle mit wechselnden Regeln |
| Datenlage | Eingaben liegen digital und zugänglich vor | Wissen steckt nur in Köpfen oder auf Papier |
| Regeln | Entscheidungen folgen nachvollziehbaren Kriterien | Jeder Fall wird nach Bauchgefühl entschieden |
| Fehlerfolgen | Fehler sind erkennbar und korrigierbar | Ein Fehler hat sofort rechtliche oder finanzielle Folgen |
| Systeme | Beteiligte Systeme bieten APIs oder Exporte | Nur Bildschirmbedienung ohne Schnittstelle |
| Verantwortung | Eine Person im Fachbereich trägt das Ergebnis | Niemand fühlt sich für den Prozess zuständig |

Vorgehen
Gespräche mit Fachbereich und IT, Sichtung vorhandener Dokumentation und Tickets.
Ein bis zwei Prozesse werden mit echten Beispielen und Ausnahmen Schritt für Schritt dokumentiert.
Nutzen, Risiko und Umsetzbarkeit nach dem Raster oben – gemeinsam mit den Verantwortlichen.
Empfehlung, Messgröße, Aufwand und offene Annahmen als Grundlage für die Pilotentscheidung.
Beschreiben Sie uns kurz den Prozess oder die Frage, die Sie beschäftigt. Im Erstgespräch klären wir, ob und wie wir helfen können.
Häufige Fragen
Die Dauer hängt davon ab, wie viele Prozesse betrachtet werden und wie gut sie dokumentiert sind. Für einen klar abgegrenzten Ablauf genügen meist einige Workshops und Interviews mit den Beteiligten; eine breite Bestandsaufnahme über mehrere Abteilungen braucht entsprechend länger. Den Umfang legen wir vor Beginn schriftlich fest.
Ein Business Case für KI-Agenten enthält den heutigen Aufwand des Prozesses, die Schritte, die der Agent übernehmen soll, die Kosten für Umsetzung, Modellnutzung und Betrieb, die erwartete Wirkung und die Kennzahl, an der der Pilot gemessen wird. Alle Annahmen werden ausgewiesen, damit sie im Pilot überprüft werden können.
Nein. Die Prozessanalyse ist oft der praktischere Einstieg als ein abstraktes Strategiepapier, weil sie an konkreten Abläufen ansetzt. Aus den bewerteten Use Cases lässt sich später eine Roadmap ableiten.
Dann sagen wir das. Manchmal ist eine klassische Automatisierung, ein fertiges Tool oder eine bessere Datenbasis der sinnvollere nächste Schritt. Auch diese Empfehlung ist ein Ergebnis der Analyse.
Hilfreich sind eine kurze Beschreibung der Prozesse, die Sie im Blick haben, Beispiele echter Vorgänge, eine Liste der beteiligten Systeme und eine Ansprechperson im Fachbereich. Vollständige Dokumentation ist keine Voraussetzung.
Vertiefung
Leistungen