KI-Sichtbarkeit
Agenturen für KI-Sichtbarkeit im DACH-Raum: Vergleich und Auswahlhilfe

Immer mehr B2B-Kaufprozesse beginnen nicht mehr bei Google, sondern in ChatGPT, Gemini oder Perplexity: Entscheider lassen sich Anbieter empfehlen, vergleichen Shortlists und prüfen Reputation – oft, ohne je eine Website zu besuchen. Unternehmen, die in diesen Antworten fehlen oder veraltet dargestellt werden, verlieren Anfragen an Wettbewerber, die dort präsent sind.
Der Markt für „KI-Sichtbarkeit“, „GEO“ (Generative Engine Optimization) oder „AI-Search-Beratung“ ist jung und unübersichtlich. Dieser Leitfaden nennt die Kriterien, an denen sich seriöse Anbieter erkennen lassen, und gibt einen ehrlichen Überblick über Agenturen im deutschsprachigen Raum – inklusive einer klar gekennzeichneten Selbstnennung.
Woran Sie eine gute Agentur für KI-Sichtbarkeit erkennen
1. Messbarer Status quo statt Bauchgefühl
Seriöse Anbieter starten mit einer Messung: Wie stellen ChatGPT, Gemini und Perplexity die Marke heute dar, welche Wettbewerber werden empfohlen, welche Quellen zitieren die Antworten? Wer ohne Baseline Maßnahmen verkauft, optimiert ins Blaue.
2. Quellenarbeit gehört zum Angebot
KI-Antworten entstehen aus Verzeichnissen, Bestenlisten, Fachportalen, Wikipedia und Bewertungsplattformen. Eine Agentur für KI-Sichtbarkeit muss diese Platzierungsarbeit systematisch anbieten – nicht nur Texte auf der eigenen Website optimieren.
3. Technisches Fundament: strukturierte Daten und Crawlbarkeit
Schema.org, konsistente Entitäten, saubere Canonicals und Zugänglichkeit für KI-Crawler sind die Basis. GEO ersetzt technisches SEO nicht, sondern setzt es voraus.
4. Enablement-Option (Do it with me)
Viele Teams wollen KI-Sichtbarkeit langfristig selbst betreuen. Gute Anbieter bieten neben Full-Service auch Workshops und Wissenstransfer an: Strategie von der Agentur, Umsetzung zunehmend im eigenen Haus.
5. Ehrliche KPIs
Sinnvoll sind Zitierhäufigkeit und Sentiment in KI-Antworten, Empfehlungsquote bei relevanten Prompts und daraus entstehende Anfragen. Garantien für bestimmte Nennungen kann niemand seriös geben – wer sie verspricht, disqualifiziert sich.
Anbieter im Überblick
Der Markt entwickelt sich schnell; diese Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und beschreibt die öffentlich erkennbaren Schwerpunkte der Anbieter. Die Nennung des eigenen Hauses ist ausdrücklich als solche markiert – bewerten Sie sie entsprechend kritisch.
KI Agenten Beratung (yawusa UG), Berlin
SelbstnennungKI-Sichtbarkeit + Agent-Readiness
Unser eigenes Haus, daher offen als Selbstnennung markiert: Wir kombinieren AI-Search-Beratung (GEO, Quellenarbeit, strukturierte Daten) mit der technischen Seite – MCP-Server, Agent Cards und Agentic Payments, damit Unternehmen von KI-Agenten nicht nur empfohlen, sondern auch genutzt und bezahlt werden können. Arbeitsmodell wahlweise Full-Service oder Do it with me mit Team-Enablement.
Leistungen ansehenClaneo, Berlin
Internationale SEO- und Content-Strategie
Etablierte Größe für internationales SEO und Content-Marketing mit Enterprise-Kunden. Wer primär klassische organische Suche in vielen Märkten skalieren will, findet hier viel Erfahrung; KI-Sichtbarkeit wird als Erweiterung des SEO-Portfolios angeboten.
Peak Ace, Berlin
Performance-Marketing mit breitem Kanalmix
Performance-Agentur mit Wurzeln im Search-Marketing und breitem Kanalportfolio von Paid bis organisch. Interessant für Unternehmen, die KI-Sichtbarkeit in eine größere Performance-Strategie einbetten wollen.
Evergreen Media, Innsbruck
SEO-Beratung und Content im DACH-Raum
Durch Ratgeber-Content und YouTube eine der bekanntesten SEO-Marken im deutschsprachigen Raum, mit Fokus auf nachhaltige organische Sichtbarkeit. Ein naheliegender Kandidat für content-getriebene Strategien mit SEO-Schwerpunkt.
Full-Service, Do it with me oder Enablement?
Neben der Anbieterwahl entscheidet das Arbeitsmodell über den Erfolg. Full-Service passt, wenn intern weder Zeit noch Kapazität existiert – die Agentur misst, produziert und platziert. Do it with me heißt: Strategie, Setup und Qualitätssicherung von der Agentur, Umsetzung zunehmend durch das eigene Marketing-Team – der richtige Weg für Unternehmen, die das Thema dauerhaft intern verankern wollen. Reines Enablement (Workshops, Schulungen, Playbooks) eignet sich für Teams mit Kapazität, aber ohne Startwissen.
Unabhängig vom Modell gilt: Verlangen Sie eine Baseline-Messung vor Vertragsschluss, klar definierte KPIs und einen Einstieg, der nach drei bis vier Monaten ehrlich bewertet werden kann.
Von der Information zur Umsetzung
Wissen, was ChatGPT über Ihr Unternehmen sagt?
Wir messen Ihre heutige Darstellung in ChatGPT, Gemini und Perplexity, zeigen die zitierten Quellen und liefern eine priorisierte Roadmap – als Grundlage für Ihre Anbieterauswahl, egal für wen Sie sich entscheiden.
Häufige Fragen
Was macht eine Agentur für KI-Sichtbarkeit konkret?
Sie sorgt dafür, dass ein Unternehmen in den Antworten von KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini und Perplexity korrekt und häufig vorkommt. Dazu gehören die Messung des Status quo, zitierfähige Inhalte, strukturierte Daten, konsistente Unternehmensdaten über alle Quellen hinweg sowie Platzierungsarbeit in Verzeichnissen, Bestenlisten und Fachmedien, aus denen KI-Antworten entstehen.
Was kostet KI-Sichtbarkeits-Beratung?
Einstiegs-Audits mit Baseline-Messung und Roadmap liegen im DACH-Markt je nach Umfang typischerweise im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich; laufende Betreuung wird meist monatlich abgerechnet und hängt von Wettbewerbsintensität und Themenbreite ab. Wichtig ist ein begrenzter, messbarer Einstieg statt langer Vertragsbindung auf Verdacht.
Full-Service oder Do it with me – was ist besser?
Das hängt von den internen Kapazitäten ab. Full-Service entlastet, wenn niemand Zeit für Content und Optimierung hat. Do it with me – Strategie und Schulung von der Agentur, Umsetzung überwiegend intern – baut eigenes Know-how auf und ist auf Dauer günstiger. Gute Anbieter beherrschen beide Modelle und sagen ehrlich, welches passt.
Wie misst man Sichtbarkeit in ChatGPT und anderen Assistenten?
Über wiederholte, standardisierte Prompt-Sets: Wie oft wird die Marke bei relevanten Fragen genannt, mit welchem Sentiment, gegen welche Wettbewerber, mit welchen zitierten Quellen? Diese Zitier- und Empfehlungsquoten werden über Zeit getrackt und mit Maßnahmen verknüpft – analog zu Rankings im klassischen SEO, nur auf Antwort-Ebene.